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  • Elisabeth Obrist

Naturreiche



Für jeden Menschen gibt es ein homöopathisches Mittel, das ihm hilft, von seinen Leiden befreit zu werden und seinen Weg zu gehen. Die Mittel kommen aus allen Reichen der Natur. Je nachdem, was Menschen, die zu mir in die Praxis kommen, erzählen, die Art, wie sie ihre Symptome beschreiben, gibt mir das Hinweise auf das Naturreich, aus welchem sie ein Mittel benötigen um zu heilen.


Menschen, die ein Mittel aus dem Mineralreich brauchen, erzählen ihre Geschichte geordnet und strukturiert. Sie reden von Symptomen und Fakten.

Ihr Bericht ist geradlinig, direkt und eindeutig. Sie neigen zu einer etwas einseitigen Sicht ihrer Probleme, nehmen diese vor allem aus ihrer Perspektive wahr. Der Bericht wirkt eher trocken, aber klar. Die Problematik ist eher einfach und praktisch, nicht so komplex wie bei Pflanzen und Tieren.

Sie tragen gerne Kleider mit Rechtecken oder Streifen.

Zu Pflanzen und Tieren haben sie wenig Bezug, aber für bestimmte Materialien, wie z.B. Steine können sie eine Vorliebe zeigen.

Auf die Frage, ob sie gerne tanzen, kommt meist ein ‘nein’, oder ‘ich kann das nicht’.

Häufig hat das Problem mit einem Mangel in der Struktur des Körpers zu tun.


Menschen, die ein Mittel aus dem Pflanzenreich brauchen, erzählen ihre Geschichte eher chaotisch, verschwommen, vage oder unklar. Sie reden weniger von Symptomen und Fakten, sondern mehr davon, was das Problem mit ihnen macht, welche Gefühle und Empfindungen sie wahrnehmen. Die Problematik wird oft als seelisches Problem dargestellt. Sie sind einfühlsam, können verschiedene Perspektiven wahrnehmen und sind empfindsam genug, auch die Sichtweise ihrer Mitmenschen zu erkennen.

So, wie auch Pflanzen in der Natur, sind sie anpassungsfähig, rücksichtsvoll und reagieren sensibel auf ihre Umgebung.

Sie mögen Pflanzen und Tiere, haben nicht selten einen grünen Daumen und tanzen meist gerne.


Bei Menschen, die ein Mittel aus dem Tierreich brauchen, ist der Bericht bewegt, emotional, dynamisch. Häufig ist die Dynamik komplex, vieles ist nicht im Gleichgewicht, es gibt nicht nur ein deutliches Thema.

Es geht häufig um ihren Platz in der Gruppe, dazugehören oder ausgeschlossen sein. In der Gruppe geht es um Hierarchie, Konkurrenz, Eifersucht, Kampf. Häufig ist Streit ein Thema.

Sie können sich gefangen, bevormundet oder unterdrückt fühlen.

Die Wahrnehmung ist, dass jemand anderer mir etwas antut, oder schuld ist, wenn es mir schlecht geht, wie ein mühsamer Lehrer, oder ein Partner, ein System etc.

Sie reden direkt, eindeutig, offensichtlich zu verstehen.

Dem Tierreich entsprechend geht es um Themen des Überlebens. Zu einer Gruppe zu gehören gibt Sicherheit, Schutz, sowie genug Nahrung, Geld, Wärme, Geborgenheit. Aus der Gruppe ausgestossen zu sein kann den Tod bedeuten.

In den meisten Fällen lieben sie Tiere. Und natürlich tanzen sie gerne, je nach Tierart.







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